Favero Assioma PRO MX-2. Erfahrungsbericht aus 18 Monaten Dauereinsatz

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Erfahrungen mit Wattpedalen unter extremen Bedingungen. Genauigkeit und Haltbarkeit auf dem Prüfstand

Beim Kauf eines Leistungsmessers stellt sich vielen dieselbe Frage. Hält er wirklich im Gelände? Wie zuverlässig misst er bei Regen, Kälte oder nach harten Schlägen auf die Pedale? Genau diese Fragen werden mir regelmäßig gestellt. Deshalb habe ich mich für einen ausführlichen Praxistest entschieden. Ich fahre die Favero Assioma PRO MX-2 Leistungsmesser seit 18 Monaten im Dauereinsatz und habe sie unter Bedingungen getestet, mit denen die meisten Leistungsmesser nie konfrontiert werden.

Meine Erfahrungen habe ich in den Wäldern Finnlands ebenso gesammelt wie an den felsigen Anstiegen der Alpen. Ich bin bei Regen, Frost und Schlamm gefahren, auf Trails, auf denen die Pedale immer wieder mit Wurzeln und Steinen in Kontakt kamen. Die Pedale waren bei der finnischen XCM-Meisterschaft im Einsatz, hoch oben in den Bergen, bei technischen XCM-Rennen und während hunderter Trainingsstunden. Und vielleicht ist das das Wichtigste. Sie haben jedes einzelne Mal funktioniert.

Wenn Sie nachlesen möchten, welche Rolle die Pedale bei meinem Sieg bei der finnischen XCM-Meisterschaft in Tahko gespielt haben, finden Sie den entsprechenden Artikel hier.

Zuverlässigkeit in jeder Situation

Was mir zuerst auffiel, war die Robustheit dieser Pedale. Ich bin unzählige Male über Steine gefahren, habe technisch anspruchsvolle, felsige Trails bewältigt und bin sogar gegen Bordsteine geprallt. Die Pedale funktionieren weiterhin einwandfrei. Das ist ein zentraler Punkt, denn viele fragen sich, wie haltbar ein Leistungsmesser ist, wenn sich die Messeinheit direkt im Pedal befindet. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Favero Assioma PRO MX-2 all das problemlos verkraftet.

Die Messgenauigkeit bleibt langfristig konstant

Bei der Genauigkeit darf es keine Kompromisse geben. Ich habe die Messwerte der Assioma PRO MX-2 Pedale wiederholt mit denen des Tacx Neo 2T Trainers verglichen, der nach wie vor zu den präzisesten Messsystemen der Branche zählt. Der Unterschied war praktisch nicht messbar. Die Leistungsdaten bleiben unter allen Bedingungen stabil, auch bei starken Temperaturschwankungen oder nachdem die Pedale wiederholt mit Steinen und Wurzeln in Kontakt gekommen sind.

Das hat mein Vertrauen erheblich gestärkt. Der Wert eines Leistungsmessers liegt darin, dass man sich sowohl im Training als auch im Wettkampf vollständig auf die Daten verlassen kann. Wenn ich weiß, dass die Messwerte stimmen, kann ich meine Trainings- und Wettkampfstrategie ohne Unsicherheit darauf aufbauen.

Keine Probleme bei Schlamm, Wasser oder Kälte

Die Bedingungen, unter denen ich diese Pedale getestet habe, waren alles andere als schonend. Teilweise bin ich stundenlang durch tiefen Schlamm gefahren, an anderen Tagen bei starkem Regen oder bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Trotzdem blieben die Messwerte zuverlässig und die Verbindung stabil.

Viele Leistungsmesser zeigen mit der Zeit Schwächen, besonders bei Kälte. Der Akku verliert Leistung, die Messwerte schwanken oder die Verbindung bricht ab. Der Favero Assioma PRO MX-2 ist hier eine klare Ausnahme. Er funktioniert auch unter extremen Bedingungen zuverlässig. Diese Eigenschaft ist für mich besonders wichtig, da ich das ganze Jahr über trainiere und an Wettkämpfen teilnehme und mich jederzeit auf meinen Leistungsmesser verlassen muss.

Ein Fahrgefühl, dem man vertrauen kann

Einer der größten Vorteile der MX-2 Pedale ist ihr Fahrgefühl. Sie rasten sicher in die SPD-Cleats ein und übertragen die Kraft direkt und ohne Verzögerung auf die Kurbel. Selbst in anspruchsvollem Gelände wirkt das Pedal nie locker. Gleichzeitig lässt sich der Fuß jederzeit problemlos ausklicken, wenn man schnell absteigen muss.

Wenn sich die Verbindung zum Fahrrad stabil anfühlt, wird die Kraft direkt und ohne spürbaren Verlust in Vortrieb umgesetzt. Das ist besonders bei steilen Anstiegen und langen Trails entscheidend, bei denen jeder einzelne Pedaltritt zählt.

Wenn Sie mehr darüber lesen möchten, wie Wattpedale meine Klettertechnik verändert haben und wie sich das Bergauffahren heute anfühlt, empfehle ich Ihnen diesen Blogartikel:
👉 Wie Wattpedale meine Art, Anstiege zu fahren, verändert haben

Nach 18 Monaten. Mein persönliches Fazit

Würde mich heute, nach 18 Monaten Einsatz, jemand fragen, ob ich diese Pedale erneut kaufen würde, wäre meine Antwort eindeutig. Ja. Sie haben Bedingungen überstanden, an denen viele andere Leistungsmesser gescheitert wären. Selbst nach heftigen Stößen blieben sie präzise. Und sie funktionierten zuverlässig, auch bei eisiger Kälte und starkem Regen.

Die Favero Assioma PRO MX-2 sind echte Arbeitstiere. Ein Werkzeug, auf dem sich eine komplette Trainings- und Wettkampfstrategie aufbauen lässt.

Wenn Sie sich fragen, ob dieses Wattpedal auch starker Beanspruchung standhält, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es das tut.

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