Exposure 2026. Was wurde in der Kollektion verändert und warum mir diese Richtung gefällt
Ich nutze Exposure-Leuchten seit vielen Jahren und bin schon lange ein überzeugter Anwender. Umso interessanter war für mich das große Update der Kollektion für 2026. Bei Exposure geht es selten um radikaale muutoksia. Es sind die Details, die zählen. Kleine Anpassungen, die sich im Alltag und vor allem beim Fahren im Dunkeln sehr schnell bemerkbar machen. Wer regelmäßig bei Nacht unterwegs ist, merkt sofort, ob eine Lampe unterstützt oder eher stört. Mit der 2026er-Kollektion hat Exposure aus meiner Sicht klar die richtige Richtung eingeschlagen.
Reflex 2.0 und ein Energiemanagement, das sich der Fahrt anpasst
Eine der wichtigsten Neuerungen ist das weiterentwickelte Reflex-2.0-Energiemanagement. In der Praxis bedeutet das, dass sich die Lampe dynamisch an die Fahrsituation anpasst. In schnellen oder technischen Passagen wird der Lichtkegel automatisch heller und breiter, bei gleichmäßigerem Tempo reduziert sich die Leistung. Besonders auf längeren Fahrten ist mir das positiv aufgefallen. Die Leuchtdauer verlängert sich deutlich, ohne dass die Sicht darunter leidet. Ich muss während der Fahrt nichts nachregeln und mir keine Gedanken über die passende Leistungsstufe machen. Sobald es technisch wird, steht ausreichend Licht zur Verfügung. Vollautomatisch.
USB-C-Ladeanschluss und externe Stromversorgung
Der Umstieg auf USB-C ist eine spürbare Verbesserung im täglichen Gebrauch. Die Lampen lassen sich schnell laden und nutzen dasselbe Kabel wie viele andere Geräte. Vor allem Modelle mit größeren Akkus profitieren davon. Zusätzlich können die Leuchten mit einer externen Stromquelle betrieben werden, was ganz neue Einsatzmöglichkeiten eröffnet, etwa für sehr lange Nachtfahrten oder mehrtägige Touren.
Toro 16 als praktisches Beispiel
In diesem Jahr bin ich am häufigsten mit der Toro 16 unterwegs gewesen. Sie steht exemplarisch für die Philosophie der gesamten Produktlinie. Im Reflex-Modus liefert die Toro bis zu 3.850 Lumen, was für schnelle Offroad-Fahrten mehr als ausreichend ist. Da ich im Dunkeln gut sehe, lege ich weniger Wert auf maximale Lichtleistung und mehr auf die Form und Gleichmäßigkeit des Lichtkegels. Genau hier überzeugt die Toro. Sie leuchtet die Konturen des Trails breit und klar aus, ohne die Mitte zu überstrahlen.
Struktur und Abstufung der Lenkerlampen
Schaut man sich die Lenkerlampen im Detail an, wird die klare Struktur der Kollektion deutlich. Die Six Pack 15 ist für sehr lange und intensive Einsätze mit maximaler Lichtleistung ausgelegt. Die MaxX-D 17 und die Toro 16 bilden einen ausgewogenen Kompromiss aus Leistung, Baugröße und Laufzeit. So lässt sich für jeden Fahrstil das passende Modell finden, ohne bei den entscheidenden Funktionen Abstriche machen zu müssen.
OLED-Display und planbare Nutzung
Das neue OLED-Farbdisplay am Lenker erweist sich im Alltag als äußerst praktisch. Ich schaue häufiger darauf, als ich zunächst erwartet hätte. Auf einen Blick sehe ich den aktiven Modus und die verbleibende Laufzeit. Dadurch lassen sich die automatischen Modi deutlich entspannter nutzen. Da jederzeit klar ist, wie viel Reserve noch vorhanden ist, kann ich mich vollständig auf das Fahren konzentrieren.
Helmleuchten und Touch-Funktion
Auch bei den Helmlampen haben Zenith 4, Diablo 15 und Joystick 18 in puncto Bedienung einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Die Touch-Funktion arbeitet überraschend zuverlässig. Der Lichtmodus lässt sich durch kurzes Antippen der Lampe oder des Helms wechseln, selbst mit Handschuhen und bei Kälte. Das ist eine dieser Funktionen, die man schnell zu schätzen lernt. Danach wirkt die klassische Tastenbedienung fast umständlich.
Konstruktion, Verarbeitung und integrierter Akku
Konstruktiv bleibt Exposure seiner Linie treu. Das CNC-gefräste Aluminiumgehäuse fühlt sich hochwertig an und dient gleichzeitig als effizientes Wärmemanagement. Der integrierte Akku sorgt für ein aufgeräumtes Erscheinungsbild. Die Lampen lassen sich direkt am Lenker oder Helm montieren und sind sofort einsatzbereit. Keine externen Akkus, keine Kabel. Das Cockpit bleibt sauber. Ich montiere die Toro 16 meist unterhalb der Fahrradcomputerhalterung, wodurch der Lichtkegel zentral sitzt und das Gesamtbild sehr ausgewogen wirkt.
Notstrommodus und Sicherheit bei langen Einsätzen
Positiv hervorzuheben ist auch der integrierte Notstrommodus aller 2026er-Modelle. Ist der Akku nahezu leer, liefern die Lampen noch etwa eine halbe Stunde nutzbares Licht. Gerade bei langen Fahrten in abgelegenen Gebieten ist das beruhigend. Man weiß, dass man im Ernstfall sicher aus dem Wald zurückkommt.
Sammlung im Einsatz
Aktuell nutze ich die Lenkerlampen Six Pack 15, MaxX-D 17 und Toro 16 sowie die Helm- und Mehrzwecklampen Zenith 4, Diablo 15 und Joystick 18. Damit decke ich praktisch alle Szenarien ab, von kurzen Abendrunden bis hin zu schnellen, langen Nachtfahrten. Allen Modellen ist eines gemeinsam. Sie unterstützen das Fahren, ohne Aufmerksamkeit einzufordern.
Gesamteindruck der 2026er-Kollektion
Die Exposure-2026-Kollektion wirkt insgesamt sehr ausgereift. Die Technik ist durchdacht, bleibt aber dezent im Hintergrund. Genau das schätze ich. Die Lampen erfüllen ihre Aufgabe, ohne das Fahrerlebnis zu dominieren. So bleibt der Fokus dort, wo er hingehört. Auf dem Fahren selbst.
Wenn Sie sich einen Überblick über die aktuell verfügbaren Exposure-Modelle des Jahrgangs 2026 verschaffen möchten, finden Sie alle in diesem Text erwähnten Leuchten in einer gemeinsamen Kollektion.
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